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Nächster Vollmondlauf 09.03.2017

Läufer starten um 19.00 Uhr am Freibadparkplatz in Hechingen. Die Walker um 18:30 Uhr

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Vollmondlauf 12.01.2017

Nasse Füsse im Feilbachtal

Nasse Füsse im Feilbachtal

10 Walker und 25 Jogger fanden sich bei nasskaltem Wetter ein zum Start auf die Burg. Die Vorhersage hatte heftige Winde und Schneefall und kalte Temperaturen für die Nacht vorhergesagt.  Da blieben dann doch einige auf dem warmen Sofa zu hause. Bis auf eine geschlossene Wolkendecke war am Schwimmbad nichts davon zu spüren.

Nach dem Aufwärmen wurde als Gedenken an den verstorbenen Gründer Herbert Baur jeder aufgefordert beim hoch Laufen sich an das mit ihm erlebte zu erinnern. Hatte er neben den begleiteten Vollmondläufen unzählige "Sonderläufe" in verschiedenen Gebieten organisiert und war sie mit uns gelaufen.

Der Start begann mit etwas Matsch die Breite hinauf und auf der Höhe beim Golfplatz mit der einen oder anderen flachen Pfütze. Im Gegensatz zur klar sichtbaren Burg war vom vollen Mond nichts zu sehen.
Ab der B27 wurde der Untergrund Schnee frei. Dafür blies ein heftiger Wind vor dem Burgberg, war jedoch im Wald nicht mehr zu spüren. Gefühlt liefen wir die Serpentinen schneller wie sonst hoch. Von der letzten 180 grad Kurve entlang dem Bogen bis vor das Adler Tor begleitete uns wieder der starke Wind. 
Im Innenhof der Burg stand ein beleuchteter "Christbaum". Eine kleine Gruppe hatte auf den Letzten gewartet und lief dann mit ihm wieder zurück.
Vor dem Adlertor merkten wir dann mit welcher Wucht der Wind inzwischen blies. Kam er doch jetzt von Vorne und vorher von Hinten.
Nach der Domäne rechts in das Feilbachtal ein zu schwenken war eine folgenreiche Entscheidung. Lief es sich unter den Bäumen am Anfang noch ganz ordentlich wurde der Matsch immer höher und hatte auch kalte tiefe Pfützen gebildet. Diese füllten nun unsere Schuhe mit kaltem Wasser. Beim Tauwetter des Tages war das Wasser von den seitlichen Hängen links wohl auf die Wege gelaufen aber nicht abgeflossen. Es gab keinen Weg vorbei, wir mussten bis zum Ziel durchhalten. Unten bei den Schulen war er
der Weg ja auch wieder besser.

Nasse kalte Füße sind eines von den unangenehmsten Dingen die einem Läufer begegnen können.
Erstaunlicherweise genossen einige trotzdem den zum Aufwärmen angebotenen Tee und Glühwein zum Schluss.

Wie so oft war das Wetter in Hechingen besser wie angekündigt. Die Stürme und der Schneefall waren ja auch erst für die Morgenstunden angekündigt gewesen ;-)
Wie so oft war der Vollmondlauf eine einzigartiges Erlebnis beim dem man auch viel lernen kann. Ja wir laufen bei Matsch das nächstes Mal wieder oben herum :-)

 

Sonderlauf auf die Schwäbische Alb 11.09.2016

Frische Temperaturen auf dem Irrenberg
Die angekündigte Strecke mit ihren Höhenmetern und die Mühe beim Testlaufen in sommerlicher Hitze hatte dann doch den einen oder anderen abgeschreckt den Weg nach Bisingen auf sich zu nehmen.
Den zehn dennoch Angetretenen bot sich ein wunderschöner Herbsttag mit lauftauglichen aber etwas frischen Temperaturen um 18 Grad. Wir starteten über leicht gewellte schon abgeerntete Felder.
Der Hundsrücken beim Start noch so fern vor blauem klaren Himmel stand nun steil vor uns. Jeder nahm nun die Steigung im schattigen Wald in seinem Tempo. Wer unterwegs noch Zeit hatte konnte ein paar Brombeeren pflücken. Die schnelleren liefen vor und zurück bis alle Oben waren.
Hier liefen wir zuerst eben und dann ! gingen ! wir einen steilen Weg hoch. Hier wurden wir unsicher. Waren wir noch auf dem richtigen Weg ? Der Führende war auf der Suche nach den Schnellen vorausgeeilt, die jedoch schon wieder zurück waren. Nach einer kurzen Beratung drehten wir um, liefen auf den vorgesehenen Weg, wo wir dann auch wieder alle zusammen fanden.
Der nun leicht abfallende Weg bot den Blick auf Streichen und auf eine Nah erscheinende Albtrauflandschaft. (siehe Bilder). Ein letztes Mal musste nun zwischen Wald und Wiesen eine heftige Steigung bezwungen werden um auf der Hochebene des Irrenbergs zu landen. Bis zur Getränkestation Parkplatz Zitterhof war es nicht mehr weit.
Hier wartete Jürgen Babendererde einer der beiden Gründer des Vollmondlaufes mit Getränken auf die Läufer. diese hatten wir uns auch verdient. In der einen Hälfte des Himmels schirmte uns nun ein Wolkenband vor der Sonne ab. Auch stellten wir fest dass ein Wind uns Nassgeschwitzten doch herunterkühlte, so dass wir bald wieder weiter zogen.
Schmale Wurzelpfade am Albtrauf unter Bäumen sind ein Genuss. Auch für Blicke auf die Burg vom Aussichtspunkt aus war genügend Zeit. Nun führten ganz schmale Wege im Wald wieder hinunter auf etwas Breitere. Diese führten heraus aus dem Wald und dann wellig über Wiesen und Felder zurück zum Start.
Reichlich Getränke und Hefezopf lud noch zum Verweilen ein und es gab auch einiges zu rekapitulieren und zu diskutieren. 
Alles in allem war es ein ideales Laufwetter, immer eher kühl, die Gruppe verstand sich gut und bei ca. 18km blieben die Laufuhren stehen.
Es war überhaupt nicht schwer zu Laufen ihr Zuhausegebliebenen ;-)