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Vom Rammert ins Katznbachtal

Am vergangenen Sonntag trafen sich in der Morgenkühle acht neugierige Läuferinnen und Läufer trotz einer etwas kurzfristiger Ankündigung und der gleichzeitigen Konkurrenz durch den nur lokal in Mössingen bekannten "Sonntags-Dreifürstenstein"-Lauf und den Freiburgmarathon zum Vollmond-Sonderlauf in den Frühling nach Bad Niedernau. Einer der Organisatoren konnte wegen einer Bänderdehnung nicht laufen, lies es sich aber nicht nehemen mit dem Fahrrad mitzufahren.

Wir liefen auf der vom letzten Jahr bewährten Strecke: Start war also am Rammert-Waldrand in Ofterdingen. Dann ging es leicht wellig schnur gerade über die alte Rottenburger Straße durch den Wald bis zur Dünnbachhütte, von wo dann der Weg Richtung Weiler abzweigt.
Die Gruppe war sehr harmonisch und mit vielen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. An den blühenden Vorgärten in Weiler vorbei ging es rasch ins malerische Katzenbachtal hinunter. Nach einem kurzen Stopp und einem erfrischendem Schluck Wasser an der Römerquelle war nach 12km das Zwischenziel, der Kurpark in Bad Niedernau, bald erreicht, wo eine längere Pause eingelegt wurde.

 

Zurück gings dann einen sehr direkten Single-Trail wieder hoch aus dem Neckartal, wobei insbesondere der arme Radbegleiter es schwer hatte, da er sein Rad nur schieben konnte. Das schmucke Weiler kam bald in Sicht und wurde durchquert. Die Option, noch zur Weiler Burg zu laufen, wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt und auf nächstes Jahr verschoben.  Nach einem schönen langen Stück abwärts zum Schadenweiler Hof und dem etwas anstrengenden Anstieg entlang dem Wildgehege wurde die Wegspinne wieder erreicht und die Gruppe gesammelt. Die schnelleren liefen nun eine kleine Extraschleife, so dass letztendlich alle gemeinsam am Ziel
nach knapp 24km und 2h45min ankamen.


Eine kleine Stärkung mit Getränken, Hefezopf und Knabbereien bildete einen schönen Abschluss zu einem herrlichen Lauf in den Frühling
Allen Teilnehmern hat es sehr gefallen. Vielen Dank, insbesondere an die Organisatoren.

 

 

Vom vollen Mond begleitet

Es wurde gerade dunkel um 19:00 Uhr am Friedhof Heiligkreuz als sich frohgemut 12 Läufer aufmachten die Hechinger Burg zu umrunden. Der Start bergab nach Stetten hinein verlief flott und die erste Höhe zum Sportplatz wurde noch locker gemeistert.

Am Lauftag war Vollmond, der auch schon aufgegangen war, bis wir das Hasendenkmal zwischen Stetten und Boll erreichten. Natürlich wurde die Geschichte vom erschossenen Hasen auf der Grenze nach erzählt bevor wir weiter in Richtung Boll liefen.

Nun war die Burg wieder erwarten nicht beleuchtet. Daher stoppten wir um das Sternbild Orion stattdessen zu begrüßen.

Nachdem wir die kleine Höhe nach Boll gemeistert hatten stellten ein paar etwas weniger Trainierte fest, dass sich sich wohl zu viel zugetraut hatten. Wir konnten sie überreden hinauf zur Kapelle Mariazell mit zu laufen. Unterwegs auf freier Bahn, mit Sternenhimmel über uns, konnten wir mit freien Blick auf Hechingen und Stetten immer wieder zeigen, wie hoch wir es schon geschafft hatten.

Oben sammelten wir uns kurz, ein letzter Blick auf die Burg und nun durften wir hinunter zur Hexenlinde laufen. Auch diese wurde gewürdigt bevor wir hinunter zum Rübenteich liefen um dann auf den Panoramaweg ab zu biegen.

Für die Ungeübten begann nun mit dem häufigen auf und ab des Weges der härteste Part auch wenn die voraus Gelaufenen dann zurück kamen. Bei an sich warmen 9 Grad fühlten sich die inzwischen nass geschwitzten Klamotten durch einen kräftigen Wind doch kalt an.

Endlich wurde der geteerte Burgweg erreicht. Das hieß nun ging es nur noch Bergab bis zur B27 und weiter über die Ziegelbacher Höfe zurück zum Start.

Bei Tee und Sprudel durfte der Lauf nun ausklingen bis uns der Wind vertrieb. Die Einen hatten die Atmosphäre rund um die Burg in der "mondhellen" Nacht bei langsamen Tempo genossen und die Anderen waren nur froh angekommen zu sein ;-) konnten aber trotzdem ein einzigartiges Erlebnis mit nach Hause nehmen.

Burg von Wolken umhüllt

Es war trocken um 18:30 als 10 Walker am Hechinger Schwimmbad los liefen. Der heftige Regen tagsüber hatte dann doch viele davon abgehalten am monatlichen Lauf auf die Burg teilzunehmen.

Immer noch trocken und bei angenehmen für diese Jahreszeit plus Temperaturen folgten dann 20 Jogger. Bei Dunkelheit liefen wir den inzwischen etwas lädierten Weg hinter dem Campingplatz und die Breite hoch.

Beim Golfplatz musste noch der einen oder anderen gefüllten Pfütze ausgewichen werden. In der Ferne war der Burgberg zu sehen. Die Burg selbst hüllte sich in Wolken.

Nach der B27 konnte man an ungewohnten Stellen das eine oder andere Bächlein glucksen hören. Vor dem Burgberg setzte für ein leichter Landregen ein der aber nicht lange anhielt. Wenn dann im Wald die Wolken auf rissen leuchtete der fast volle Mond die Straße hell aus.

Rückenwind lies die Läufer die letzten Meter vor dem Adlertor leichter erklimmen.

Dieses mal war hier leider schon Schluss. Das Tor war geschlossen. Der Sicherheitsdienst hatte seinen Plan falsch gelesen und zu früh abgesperrt. An der windgeschützten Mauer hielten die Läufer aus bis der Letzte angekommen war. Durch die wasserreiche Luft mit Nebelschwaden fühlte sich Hechingen, wenn man von oben herunter blickte, als sehr tief unten liegend an.

Nach kurzer Sammelzeit am Tunnel bei der Domäne liefen wir gemütlich das Feilbachtal herunter.

Der Lauf bot wieder die Herausforderung von 350 Höhenmetern und die Natur dazu neue Eindrücke bei Nacht. Das wollen die teilnehmenden gerne nächsten Monat aufs Neue erleben.

 

 

Kein Mond am Himmel

 Beim Ausstieg aus dem Auto ließ uns ein nasskalter Wind frösteln. An sich lag die Temperatur nur knapp unter null für die 13 Walker und 33 Jogger die sich zum Lauf auf die Burg einfanden.

Noch am Startplatz beim Schwimmbad wurden wir mit kurzem Mobilisieren der Muskeln auf den Lauf vorbereitet.

Dann ging es los Richtung und über die  Breite und hinauf zum Golfplatz. Von Schnee war nichts mehr zu sehen und auch der Wind fühlte sich nicht mehr so streng an.

Die Gruppe der Läufer hatte sich schon etwas verteilt als wir über die B27 liefen.

Der Himmel war komplett mit Wolken überzogen und obwohl der Mond schon aufgegangen war er nicht zu sehen. Dafür schien die Burg zum Greifen nah zu sein.

Zur Burg hinauf gilt es dann immer noch in den Serpentinen Höhe zu gewinnen. Das fällt schon leichter wenn man in einer Gruppe laufen kann oder zumindest Bekannte vor und hinter sich weiß.

Kurz nach 20Uhr war die Letzte angekommen und durfte sich an der freudigen Begrüßung erfreuen. Diesmal hatte eine größere Gruppe es ausgehalten zu warten und bildete einen großen Pulk beim gemeinsamen zurücklaufen. Dann verteilte sich die einzelnen Gruppen etwas. Ungeschickter weise hatte der Betreuer in der letzten Gruppe den Schlüssel für Tee und Glühwein der nun nur wenigen zugute kam. Unten war es auch wieder deutlich kälter so dass an längerem verweilen nicht zu denken war.

Wie immer ermöglichte der Lauf nicht nur Training auf 16km und 350 Höhenmetern sondern auch jede Menge Gespräche und hinterließ ein Lächeln auf den Gesichtern der Teilnehmer.

 

 

Nasse Füsse im Feilbachtal

Nasse Füsse im Feilbachtal

10 Walker und 25 Jogger fanden sich bei nasskaltem Wetter ein zum Start auf die Burg. Die Vorhersage hatte heftige Winde und Schneefall und kalte Temperaturen für die Nacht vorhergesagt.  Da blieben dann doch einige auf dem warmen Sofa zu hause. Bis auf eine geschlossene Wolkendecke war am Schwimmbad nichts davon zu spüren.

Nach dem Aufwärmen wurde als Gedenken an den verstorbenen Gründer Herbert Baur jeder aufgefordert beim hoch Laufen sich an das mit ihm erlebte zu erinnern. Hatte er neben den begleiteten Vollmondläufen unzählige "Sonderläufe" in verschiedenen Gebieten organisiert und war sie mit uns gelaufen.

Der Start begann mit etwas Matsch die Breite hinauf und auf der Höhe beim Golfplatz mit der einen oder anderen flachen Pfütze. Im Gegensatz zur klar sichtbaren Burg war vom vollen Mond nichts zu sehen.
Ab der B27 wurde der Untergrund Schnee frei. Dafür blies ein heftiger Wind vor dem Burgberg, war jedoch im Wald nicht mehr zu spüren. Gefühlt liefen wir die Serpentinen schneller wie sonst hoch. Von der letzten 180 grad Kurve entlang dem Bogen bis vor das Adler Tor begleitete uns wieder der starke Wind. 
Im Innenhof der Burg stand ein beleuchteter "Christbaum". Eine kleine Gruppe hatte auf den Letzten gewartet und lief dann mit ihm wieder zurück.
Vor dem Adlertor merkten wir dann mit welcher Wucht der Wind inzwischen blies. Kam er doch jetzt von Vorne und vorher von Hinten.
Nach der Domäne rechts in das Feilbachtal ein zu schwenken war eine folgenreiche Entscheidung. Lief es sich unter den Bäumen am Anfang noch ganz ordentlich wurde der Matsch immer höher und hatte auch kalte tiefe Pfützen gebildet. Diese füllten nun unsere Schuhe mit kaltem Wasser. Beim Tauwetter des Tages war das Wasser von den seitlichen Hängen links wohl auf die Wege gelaufen aber nicht abgeflossen. Es gab keinen Weg vorbei, wir mussten bis zum Ziel durchhalten. Unten bei den Schulen war er
der Weg ja auch wieder besser.

Nasse kalte Füße sind eines von den unangenehmsten Dingen die einem Läufer begegnen können.
Erstaunlicherweise genossen einige trotzdem den zum Aufwärmen angebotenen Tee und Glühwein zum Schluss.

Wie so oft war das Wetter in Hechingen besser wie angekündigt. Die Stürme und der Schneefall waren ja auch erst für die Morgenstunden angekündigt gewesen ;-)
Wie so oft war der Vollmondlauf eine einzigartiges Erlebnis beim dem man auch viel lernen kann. Ja wir laufen bei Matsch das nächstes Mal wieder oben herum :-)

 

 

 

Bilder vorhanden, Text folgt

 

 

"Super"-Vollmond
Es war wieder wärmer geworden. Angenehme 10 Grad luden 15 Walker und 30 Jogger zum Lauf auf die Burg.  
Auch wenn der letzte "Retro-Klassik" Vollmondlauf bei allen noch in guter Erinnerung war liefen wir in der "zwischenzeitlichen" Ordnung. D.h. zuerst startete die Gruppe der Entspannten und dann die der Schnelleren. Die erste Steigung zum Golfplatz wurde noch locker genommen.  
Danach zeigte sich auch schon die Burg in der Entfernung heute nur leicht beleuchtet. Der Wind blies uns nun auf den baumlosen Streckenteilen heftig von Süden. Im Wald vor den Serpentinen des Burgweges gab der Berg ein wenig Windschatten. Weiter oben kratzten frisch vom Wind heruntergeblasene Blätter laut über den Weg oder hüpften davon.  Braune Blätter wirbelten durch die Luft
Die Geduld vieler der früher oben Angekommenen reichte nicht aus um auf den Letzten zu warten.  So wurde noch kurz an der Kanone abgeklatscht und dann machte sich die noch Oben gebliebenen auf den Rückweg.
An der Domäne warteten wir noch kurz.  Zum weiteren Herunterlaufen fand sich eine kleine Gruppe zusammen um für den Rest der Stecke gemeinsam plaudernd zu laufen.  Dann war es über das Feilbachtal und den Barfuß Pfad gar nicht mehr so lange zurück.
Auch zeigte sich der Mond für kurz in einer Lücke. Er ist dieses Jahr besonders nah und wurde daher weil grösser als "Super"-Mond bezeichnet. Der Unterschied in der Größe zwischen 1 EUR (kleinste Größe) und 2 EUR (Große Größe heute) beeindruckte aus dieser Entfernung nicht.
Wie immer war der Lauf etwas Besonderes und jeder Teilnehmer kam Fröhlich zurück

 

Bilder von Ottmar vorhanden

 

 

Frische Temperaturen auf dem Irrenberg
Die angekündigte Strecke mit ihren Höhenmetern und die Mühe beim Testlaufen in sommerlicher Hitze hatte dann doch den einen oder anderen abgeschreckt den Weg nach Bisingen auf sich zu nehmen.
Den zehn dennoch Angetretenen bot sich ein wunderschöner Herbsttag mit lauftauglichen aber etwas frischen Temperaturen um 18 Grad. Wir starteten über leicht gewellte schon abgeerntete Felder.
Der Hundsrücken beim Start noch so fern vor blauem klaren Himmel stand nun steil vor uns. Jeder nahm nun die Steigung im schattigen Wald in seinem Tempo. Wer unterwegs noch Zeit hatte konnte ein paar Brombeeren pflücken. Die schnelleren liefen vor und zurück bis alle Oben waren.
Hier liefen wir zuerst eben und dann ! gingen ! wir einen steilen Weg hoch. Hier wurden wir unsicher. Waren wir noch auf dem richtigen Weg ? Der Führende war auf der Suche nach den Schnellen vorausgeeilt, die jedoch schon wieder zurück waren. Nach einer kurzen Beratung drehten wir um, liefen auf den vorgesehenen Weg, wo wir dann auch wieder alle zusammen fanden.
Der nun leicht abfallende Weg bot den Blick auf Streichen und auf eine Nah erscheinende Albtrauflandschaft. (siehe Bilder). Ein letztes Mal musste nun zwischen Wald und Wiesen eine heftige Steigung bezwungen werden um auf der Hochebene des Irrenbergs zu landen. Bis zur Getränkestation Parkplatz Zitterhof war es nicht mehr weit.
Hier wartete Jürgen Babendererde einer der beiden Gründer des Vollmondlaufes mit Getränken auf die Läufer. diese hatten wir uns auch verdient. In der einen Hälfte des Himmels schirmte uns nun ein Wolkenband vor der Sonne ab. Auch stellten wir fest dass ein Wind uns Nassgeschwitzten doch herunterkühlte, so dass wir bald wieder weiter zogen.
Schmale Wurzelpfade am Albtrauf unter Bäumen sind ein Genuss. Auch für Blicke auf die Burg vom Aussichtspunkt aus war genügend Zeit. Nun führten ganz schmale Wege im Wald wieder hinunter auf etwas Breitere. Diese führten heraus aus dem Wald und dann wellig über Wiesen und Felder zurück zum Start.
Reichlich Getränke und Hefezopf lud noch zum Verweilen ein und es gab auch einiges zu rekapitulieren und zu diskutieren. 
Alles in allem war es ein ideales Laufwetter, immer eher kühl, die Gruppe verstand sich gut und bei ca. 18km blieben die Laufuhren stehen.
Es war überhaupt nicht schwer zu Laufen ihr Zuhausegebliebenen ;-)

 

 

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Sommerhitze am fast längsten Tag
Der heißeste Abend des Monats Juni wartete auf die Läufer mit 33 Grad zum Start. Es hatten sich dann doch 18 Jogger gewagt anzutreten. Auch der am folgenden Wochenende stattfindende Panoramalauf der Hechinger hielt einige davon ab aufzutauchen.
Trotzdem startete eine "entspannte" und eine schnelle Gruppe zur Burg hinauf.
Wie immer bei trockeneren Tagen liefen wir hinten über den Hundeübungsplatz hoch und über die Wiese hinter den den Golgplatz um dann den Golfplatz zu Überqueren. Schon diese erste Steigung lief sich mühsamer als sonst. 

Die schwüle Luft machte das Atmen schwer. Dabei zwitscherten die Vögel, das Gras stand Hüfthoch und die Burg thronte unbeeindruckt vor blauem Himmel.
Der Schatten entlang des Fasanenwaldes war hoch willkommen bis es nach der B27 wieder in die Sonne ging. Als es die Serpentinen hoch ging wurde klar: Das ist einer der härtesten
Vollmondläufe seit Jahren. Es war sicher schon mal fast so heiß gewesen aber niemals gleichzeitig so schwül.
Diesmal brauchte der letzte (d.h. ich Thomas) so lange bis zur Kanone dass alle außer einem sich schon wieder auf dem Rückweg befanden. Der Sicherheitsdienst war gnädig
und wartete die paar Minuten bis auch wir zurück liefen. 
Beim herunter Laufen noch ein Schwätzchen zu halten gehört zu den Highlights des Laufes. Da vergeht die Zeit im Feilbachtal im nu.

Zurück am Schwimmbad war es immer noch dreißig Grad heiß. Wie gut dass die Betreuer dort einen Kasten Sprudel spendierten. So konnte der Lauf in Ruhe ausklingen.

Am Montag zuvor war Vollmond und die kürzeste Nacht gewesen. Dies sorgte dafür dass alle, die nun ach Hause unterwegs waren, einen 
verspäteten feuerroten Sonnenuntergang genießen konnten.
Wie immer war der Vollmondlauf ein einmaliges wenn auch heißes und herausforderndes Ereignis